Der Mix des im französischen Fernsehen populärsten Abenteuer-Spiels: Fabrice Chantôme konnte ihn nicht ohne das Eclipse 384/10M-Duett bewerkstelligen!

— Das ist der schwerste Mix für eine TV-Show, den ich jemals gesehen habe; die Verwendung der Eclipse/10M für das Monitoring und die Taktung meines Pro Tools HDX-Systems erleichtert meine Arbeit und bietet mir beim mischen im Computer den bestmöglichen Klang —

 
Fabrice Chantôme april 2015 2(1)

Ich hatte vor drei Jahren das erste mal die Gelegenheit, Antelope Wordclocks zu testen, nachdem ich Igor Levin beim französischen SATIS Audio-/Video-Event getroffen hatte. Ich war sofort total von den klanglichen Vorteilen begeistert, die ich gegenüber einem standard Pro Tools HD System mit Digidesign-Wandlern hatte: ein breiteres und tieferes Stereobild, hörbar niedrigere Verzerrung und eine bessere Transientenwiedergabe. Der nächste Schritt war, ein Zodiac+/Voltikus-Bundle für den Heimgebrauch zu kaufen, um eine Apogee miniDAC zu ersetzen und sich dann den Eclipse 384 anzuhören.
 
Es war auf Grund der Genauigkeit und des dreidimensionalen Klangbildes, welches diese DAC bietet, beinahe eine Offenbarung. Ich habe vorher noch nie so eine Stereobreite gehört und ich war genauso beeindruckt von der Fähigkeit, auch die kleinste Lautstärkenänderung glaubhaft zu reproduzieren… Es war Liebe auf den ersten Blick!
 
Das Monitoring durch den Eclipse ist eine faszinierende Erfahrung. Man kann so einfach die guten und die schlechten Dinge innerhalb einer Aufnahme, oder eines Mix hören, dass es dem Engineer ungemein hilft, ohne Mühe die richtigen Entscheidungen zu treffen. Am Ende des Tages verspührt man keine Hörermüdung, sogar, wenn man ein anspruchsvolles Survival-Spiel wie ‘Koh Lanta’ mischt.
 
Das ist der anspruchsvollste Mix für eine Fernseh-Sendung, den ich in meiner ganzen Karriere gesehen habe, hauptsächlich, weil die Sendung draußen auf einer tropischen Insel gedreht wird, es gibt eine Menge Wind, Meeresgeräusche und sehr hoch gepitchte und laute Insekten.
 
Ich könnte zusätzlich “schwere tropische Regenfälle”, oder “Flugzeugmotoren in der Entfernung” erwähnen, nur, um zu erklären, dass ein großer Teil der Zeit verwendet wird, um den Live-Sound mit traditionellen EQ’s und Filtern, aber auch mit leistungsstarken digitalen Restaurations-Werkzeugen, zu bereinigen. Es ist vergleichbar mit dem Laufen eines Marathons, denn eine ganze Staffel besteht aus vierzehn 90-120-minütigen Episoden und die Erwartungen der 8 Millionen wöchentlichen Zuschauer, die jeden Freitag auf TF1 (der erste französische private Fernsehsender) einschalten, sind hoch!
 
Es gibt viele Spuren mit originaler Musik, Soundeffekten und auch zusätzliche Ambience-Aufnahmen und ich möchte, dass alle Spuren so gut wie möglich klingen, während die Klarheit des Dialogs beibehalten wird. Ich verwende Pultec-Plugin-Emulationen und der Musik schöne Harmonische hinzuzufügen, passe die Breite der Ambience je nach dazugehörigem Bild an und versuche alle digitalen Clicks zu unterdrücken, die auf mysteriöse Art und Weise in den Dialogen auftauchen, denn die Rundfunk-Kontrolleure sind sehr pinibel, was das angeht.
 
All das geschieht zusätzlich zu der künstlerischen Seite des Mix, der spaßige Teil, in dem der Ton hilft, eine Geschichte zu erzählen und die Stimmung für die Zuhörer vorgibt. Das umzusetzen erfordert eine Menge Konzentration und mit den standard Pro Tools-Wandlern und Wordclocks fühlte es sich an, als führe man ein schnelles Auto im Nebel.
 
Der Eclipse 384, “turbogeladen” durch die unglaubliche atomare 10M Wordclock lässt jeden Tag die Sonne auf die (Audio-)Spuren scheinen… und Ich bin nach 10 Stunden harten Mixens und Editierens nicht müde, was fantastisch für mich und meine Ohren ist.
 
Diese Produkte sind eine Investition, und obwohl sie nicht die neusten in der Antelope-Familie sind, übertreffen sie dennoch die neusten Angebote von Avid, welche ich natürlich hörte, als ich auf Pro Tools 11 HDX aktualisierte. Das witzige ist, dass ich durch den Eclipse 384 sofort die verbesserte Soundqualität der HDX Audio-Engine, gegenüber der älteren TDM hörte… während andere Kollegen mit anderen DAC’s noch skeptisch waren.
 
Ich muss hinzufügen, dass die Erzählungen, die von unserem Moderator Denis Brodniard aufgenommen werden, unter der Verwendung der Eclipse AD-Wandlung stattfinden und ich muss sie nicht mehr mit dem EQ bearbeiten, um sich gegen den harten Soundtrack bei Action-Spiel-Sequenzen durchsetzen zu können. Der Klang ist natürlich detailliert, ohne jede Schärfe.
 
Jedes mal, wenn ich den “Play”-Button drücke, habe ich ein Grinsen im Gesicht, denn die Verwendung der Eclipse/10M für das Monitoring und die Taktung meines Pro Tools HDX-Systems vereinfacht meine Arbeit und liefert mit den bestmöglichen Klang, während ich im Computer mische. Andere Engineers sind sehr überrascht, wenn sie sehen, dass ich solches “masteringtaugliches” Equipment in der TV Postproduktion nutze… aber es gibt für mich kein Zurück, denn ich weiß, dass ich es unter Verwendung einer gewöhnlichen Taktungs- und Monitoring-Kette nicht auf die selbe Art und Weise hinbekommen würde, die Art von Qualität zu erreichen, die ich in einem relativ engen Zeitplan erreich muss. Das Hauptargument ist, dass die spektakuläre Klarheit, das breite Stereobild und das Fehlen von Verzerrung, welches die Antelope-Taktung liefert, zuhause von Millionen von Zuschauern gehört werden kann: es macht tatsächlich einen Unterschied. Man kann es selbst auf einer TV-Anlage fühlen. Ich habe in Foren gelesen, dass eine Koh Lanta-Fans der Show auf ihren Heimkino-Systemen zuhören, daher weiß ich, dass ich das richtige tue. Selbst ein berühmter französischer Filmproduzent ist einer unserer Fans und hat uns in einer Nachricht seine Bewunderung für die hohe technische Qualität der Show ausgesprochen.
 
(Die 13. Staffel von Koh Lanta wird ab dem 04 24 2015 jeden Freitag zur Primetime in Frankreich auf TF1 ausgestrahlt.)

 

Interview mit Toshiki Nakada

Interview mit Toshiki Nakada
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Geboren am 8. April 1961 in Tokio im Bezirk Toshima. Nach dem bestandenen Master-Abschluss der Aoyama Universität, besuchte er das MPI Training-Institute für Musikproduzenten und begann 1985 bei ‘King Records’ zu arbeiten. Im Jahre 1988 wechselte er zu der Show-Produktionsfirma ‘Telecom Sounds’, wo er mit der Arbeit an der neuen Show “J-Wave” begann. 1991 begann er eine unabhängige Karriere als freiberuflicher Regisseur und Komponist. Er produzierte die 9 Stunden andauernde Sonderausgabe der ‘J-Wave’-Show, ‘In The Mood Of David Forster’ (1994) und leistete einen Beitrag zu mehr als 400 CD-Klappentexten. 1998 gründete er sein eigenes Label “Cool Sound”. Während er sich auf die Wiedererscheinung von AOR konzentrierte, arbeitete er an mehr der Veröffentlichung von mehr als 180 CDs auf dem japanischen Markt mit (diese Zahlen sind aktuell bis zu dem Tage, an dem dieser artikel veröffentlicht wurde).
 
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Antelope Audio erlebt einen fliegenden Start ins Jahr 2015 auf der CES und der NAMM Show

Antelope Audio hat das Jahr 2015 mit Hochdruck gestartet, indem der weltweite Kundenstamm auf zwei der wichtigsten Messen der Welt erweitert werden konnte: Der “Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, sowie der NAMM Show kurz vor Los Angeles.
 
Auf der CES teilte sich Antelope einen Vorführungs-Stand mit dem Luxus-Lautsprecher-Hersteller Amphion, auf dem die neuste Komplett-Produktions-Edition des Rubicon vorgetellt wurde: Der technisch fortgeschrittenste AD/DA-Wandler/Wordclock der Welt, welcher mit einer atomare Rubidium-Taktung aufwartet.
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Working ‘In the Box’ with Orion32 – Matteo Cantaluppi’s User Story

— After many researches, I was told about a USB audio interface with 32 I/O for a very interesting price and a great sound, and that was what I was looking for —

 

Matteo Cantaluppi Producer/Sound Engineer/Pro Tools Official Trainer Mono Studio, Milano (Italy) www.ilmonostudio.com www.matteocantaluppi.com

Matteo Cantaluppi, Mono Studio, Milano (Italy), www.matteocantaluppi.com

I would definitely say that my workflow approach has changed a lot in the past two years. When I decided to move from Milan to Berlin, my intentions were to mainly carry on working with my clients in Italy. I still own a traditional recording studio in Milan, I use it almost every month, but after many years of work as a producer and mixing engineer, I began experimenting with different ways to do mixes.
 
In Berlin I started doing ‘online’ mixing, in the box, with my laptop, Pro Tools 11 and several plug ins. After more than a year, I realized that I wanted to finalize my mixes in different studios, to add ‘colour’ to tracks. I was missing the feeling of touching knobs and faders, and the mixes sounded too flat for my taste. Anyway, ‘ITB’ working has the big advantage to let you recall mixes instantly, and most of all, you’re no longer forced to complete the job in one day or two. Now that I’ve got more time to work, that possibility is very important for me. After many researches, I was told about a USB audio interface with 32 I/O for a very interesting price and a great sound, and that was what I was looking for – The Orion 32.
 
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Nehmen Sie Ihre Zen Studio und bewahren Sie bei klassischen Aufnahmen einen kühlen Kopf

— Leman Music Masterclass wählte Audio-Interface Zen Studio für ihre Aufnahmen —

 
zen studio in use2Die professionelle tragbare Audio-Schnittstelle Zen Studio von Antelope Audio wurde für die Aufnahme der Leman Music Masterclass beim Conservatoire de Musique de Geneve benutzt. „Wegen ihrer Tragbarkeit, ihren digital gesteuerten Vorverstärkern und Links für die Stereo-Paare war sie die naheliegende Wahl,“ sagte der Toningenieur David Trotti. Die Wiedergabequalität des resultierenden Audio haute Trotti um und war für diese jährliche Veranstaltung optimal.
 
Als nächstes bildete Zen Studio von ACR mit ihrem Bruder, dem ORION 32 ein Team für eine Redundanz-Aufnahme von „Camerata Armin Jordan“ in der Genfer Victoria Hall mit 112 Musikern desOrchestre de la Suisse Romande.
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Direct Stream Digital (DSD) – the technology explained

— Take a look at the comparisons between the evolving technologies of DSD and PCM and how they have been implemented in the Zodiac Platinum —

 
Santa Monica, CA, June 18, 2014
 
Direct Stream Digital
Direct-Stream Digital (DSD) is an audio format developed by Sony and Philips for the Super Audio CD system (based on ideas initially described in a 1954 patent). The technology was then later developed by Playback Designs and pioneered the transfer of DSD files over USB connections.
 
PCM is usually 16-bit to 24-bit (CD standard is 16-bit and 44.1kHz) whereas DSD is commonly 1-bit or in some cases 8-bit and has a sampling rate of 2.8224MHz. The output from a DSD recorder alternates between levels representing ‘on’ and ‘off’ states, and is a binary signal (called a bitstream).
 
To minimize quantization errors during the ADC process, the DSD format utilizes noise shaping algorithms (filters), which allow shifting of the quantization distortion up to ultrasonic values, frequencies far outside the human range of hearing. DSD bitstreaming allows the SACD players to be made with a simple 1-bit design and using a low-order analog filter during the DAC process. Although the SACD format achieves a dynamic range of 120dB for all frequencies in the range of human hearing (20Hz to 20kHz) and provides an extended frequency response up to 100kHz, most players in the market offer a maximum of 80-90kHz.
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